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April 2005

Prof. Fix mit Garage fertig Studenten der Fachhochschule Münster statten Garagenbauer K-PLUS einen Besuch ab

Fertiggaragen von K-PLUS sind nicht nur gut für Schutz und Schonung von Autos, sie dienen auch der Bautechnologischen Ausbildung von Ingenieuren: Das belegte der gestrige Firmenbesuch von 15 Studenten der Fachhochschule Münster.
Mit 49 Mitarbeitern und einem geschätzten Jahresumsatz von acht Millionen Euro gehört K-PLUS in Nordrhein-Westfalen zu den Marktführern.
Für Professor Dr. Wilhelm Fix das ideale Terrain, um, wie er sagte, „den Studenten die Praxis in einem Produktionsbetrieb vor Augen zu führen.“
Die Studenten des 6. Semesters im Bauingenieurswesen werden in spätestens eineinhalb Jahren ihren Abschluss machen. Übrigens mit besten Perspektiven für das Berufsleben, wie Ihr Professor meinte.
Prof. Dr. Fix: „Wir können davon ausgehen, dass es im Einzelfall für unsere Absolventen nach dem Studium eventuell eine Wartezeit geben wird, aber einen Arbeitsplatz dürfte jeder finden.“
K-PLUS-Werksleiter Peter Schumacher führte die Gäste der Fachhochschule Münster durch das Werk und erklärte die einzelnen Produktionsschritte in der Garagen-Fertigung.
K-PLUS produziert die Fertiggarage in verschiedenen Ausführungen. Neben der herkömmlichen Fertiggarage (Standard drei mal sechs Meter) wird die Sandwich-Garage (drei- oder mehrschichtige Bauteile) produziert. Als dritter Typus wird die Garage in Fabelbauweise gefertigt. Diese Variante bietet in Raumgröße und Zuschnitt dem Kunden praktisch einen individuellen Freifahrtschein.
Tafelbau-Garagen würden erfahrungsgemäß auch für die Lagerung von Gefahrenstoffen und anderen Materialien verwendet, hieß es.
Das Unternehmen an der Zechenstraße stellt im Durchschnitt zehn Fertiggaragen pro Tag her. Eine Garage wiegt ca. 13 Tonnen und bedarf einer Betonmenge von knapp zwei Kubikmetern.
Wie Professor Dr. Fix von der Fachhochschule Münster im Gespräch mit unserer Zeitung sagte, würde die wissenschaftliche Ausbildung der künftigen Bauingenieure dank des so genannten Praxis-Semesters um wichtige Facetten ergänzt.
Während einer 22-wöschigen Mitarbeit in einem Betrieb lernen die Studenten die Arbeitsabläufe, das interne Zusammenspiel der Abteilungen eines Unternehmens und die technologischen Besonderheiten kennen.