Januar 2002
Folkwang-Museum zeigt Kunst von der Zechenstraße K-PLUS lässt Maler Garagentore gestalten
K-PLUS entlarvt sich immer mehr als Synonym für ins Auge springendes Kunst-Sponsoring.
Auf der Deutschen Baumesse in Essen („DEUBAU“) zeigt das Folkwang-Museum unter dem Anschub des Brambauer Ferrtiggaragen-Herstellers K-PLUS zwölf bemalte Garagentore von sechs arrivierten Künstlern.
Unter dem Titel „Der Dampfer fährt am Botanischen Garten vorbei“ (Paul Klee) vereinen die mit viel Klang im Namen angetretenen Maler (Knobloch, Mauermann, Schamp, Schrey, Kneidl, Kutter) Sichten und Stile, die keine Provokation scheuen und die, kraft Werkes, mit lakonischer Ironie an der Auflösung des nur scheinbaren Widerspruchs mitarbeiten, dass sich zeitgenössische Kunst auf Garagentoren niederlässt.
Dabei wird das Tor nicht nur als Leinwand verstanden, sondern es wandelt sich zum Träger von Ideen. Manchmal sogar dreidimensional.
Vor Wochen hatte K-PLUS im Audi-Zentrum Bergkamen kräftig Gas gegeben, indem es eine Auswahl gestalteter Garagentor vorführte, die allerdings anderer Maler Handschrift trug.
Alle auf der Baumesse zu sehenden Garagentore waren bei K-PLUS an der Zechenstraße gestaltet worden.
Auf der Baumesse kann das Ergebnis der Objekt-Erhöhung vom Garagentor zum Kunstgegenstand in Messehalle 7, Stand 131 und 226, bestaunt werden.




